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Univ. Prof. Dr. med. Markus Herrmann

Facharzt für Allgemeinmedizin
Deutschland | Lehrstuhl Allgemeinmedizin und Institutsdirektor,
Medizinische Fakultät, OVGU Magdeburg. Niedergelassener Arzt in Berlin

Studium der Humanmedizin, Soziologie (MA) in Mainz und Marburg,
Gesundheitswissenschaften/Public Health (MPH) an der TU-Berlin,
Promotion Dr med. (magna cum laude).
Facharzt für Allgemeinmedizin; Zusatzweiterbildung in Homöopathie, Suchtmedizin, Psychotherapie, Psychoanalyse.

  • 1989 – 1995 Facharztausbildung Allgemeinmedizin in Berlin in verschiedenen Kliniken und Praxen (Allgemeinmedizin, Chirurgie, Innere Medizin, Psychosomatik, Psychiatrie)
  • 1996 – 1998 Hochschulassistent (C1) Medizinische Soziologie, Uni-Freiburg
  • Seit 1999 Kassenärztliche Praxis für Allgemeinmedizin in Berlin
  • 1999 – 2005 Wissenschaftlicher Assistent, Abt. Allgemeinmedizin, Charité, Berlin
  • Seit 2005 Professur (W3) und Direktor Institut für Allgemeinmedizin, Uni-Magdeburg
  • 2011 Gastprofessur im Rahmen eines Forschungsaustauschs mit FIOCRUZ, Escola Nacional de Saúde Pública / Fundação Oswaldo Cruz, Rio de Janeiro, und DAAD
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Dr. med. Brigitte Krémer

Fachärztin für Anästhesie, heute Hausärztin
Deutschland | Niedergelassen in Berlin

  • Bis 1994 Krankenhaustätigkeit als Fachärztin für Anästhesiologie
  • Seit 1995 Hausärztin mit Zusatzbezeichnung Homöopathie
  • Seit ca. 2000 Dozentin im BVhÄ für die A-F-Kurse
  • Seit 2007 Dozentin des Wahlpflichtfaches Homöopathie, Institut für Allgemeinmedizin der Otto von Guericke-Universität Magdeburg, unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Herrmann

Kurzbeschreibung

Klinisches Wahlpflichtfach Homöopathie für Studierende an der Universität – Konzept und Erfahrungen

Seit fast 15 Jahren wird fast jährlich für Studierende der Humanmedizin am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Magdeburg im klinischen Abschnitt ein Wahlpflichtseminar Homöopathie angeboten. Es umfasst 54 Stunden. Seminarkonzept und -durchführung haben sich bewährt.

Die Lern- und Erlebenserfahrungen durch das Wahlfach, v.a. hinsichtlich eines holistischen, individualisierten Blicks auf die Person des Patienten sowie der Bedeutung einer partnerschaftlichen Arzt-Patient-Beziehung, werden von den Studierenden – unabhängig von ihrer persönlichen Einstellung zur Homöopathie – als positiv gewertet.

Diese Einschätzung erfolgt gerade auch mit Blick auf ihre bisherige konventionell medizinisch geprägte Ausbildung. Das Wahlfach vermittelt den Studierenden neben dem spezifischen Fachwissen für eine integrative Medizin auch wichtige ärztliche Basiskompetenzen, welche unabhängig von einer komplementärmedizinischen Ausrichtung von Bedeutung sind.

Im Rahmen des Vortrags werden das Konzept, die geistige Grundhaltung und die Reflexion der Studierenden sowie die Evaluation dargestellt. Abschließend soll die Bedeutung der Homöopathie an der Universität und in der ärztlichen Ausbildung diskutiert werden.